Dienstag, 12. März 2013

Überall Natur

Sah‘ einen Mann im Garten wüten,
er sorgte sich um seine Blüten.
Dieses Unkraut ist ein Graus.
Wie krieg ich es nur wieder raus?
Ich versuch‘s mit allen Mitteln,
mit ziehen, reissen und auch schütteln.
Doch kommt es immer wieder her,
ich sehe schon keinen Garten mehr.
Ich blickte hin, ich blickte her,
ich wusste plötzlich gar nichts mehr.
Es blühte hier, es blühte da,
alles bunt, wie wunderbar.
Schmetterlinge tanzten wild umher,
das Kleingetier freute sich sehr.
Unkraut sah‘ ich nirgends stehen.
Hab‘ überall Natur gesehen.
Unbekannt


Kommentare:

  1. Bin ich froh, das es Menschen gibt, die kein Unkraut sehen ;-)

    Lieber Gruss
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
  2. Einen sehr sinnigen Vers hast wiederum gefunden Juralibell :-)
    Herzliche Grüsse
    Trudy

    AntwortenLöschen
  3. Das Gedicht ist wundervoll und nun bin ich genauso wie Elisabeth froh, dass es auch Menschen gibt, die nicht zu allem Grünzeug Unkraut sagen. :-)

    Liebe Grüße
    Christa

    AntwortenLöschen
  4. Ein Gedicht, das mir aus der Seele spricht!
    Ich wünsche Dir eine wunderschöne Woche!
    Herzlichst
    Margrith

    AntwortenLöschen