Montag, 26. September 2011

Vom Schädling zur Schönheit

Ganz schön gefrässig!
Die Raupe fristet ihr Dasein und frisst in Blätter Löcher rein.
Ist drum als Schädling wohlbekannt im Garten und im ganzen Land.
Das Blattwerk, das setzt sich zur Wehr, schmeckt bitter und verdaut sich schwer.
Der Gärtner gar zum Gifte greift und so den Nimmersatt vertreibt.
Voll Trauer zieht sie sich zurück und baut sich langsam, Stück für Stück,
ein kleines, karges Kämmerlein, sitzt drin im Dunkeln – ganz allein.
Bis dass die grosse Stunde naht, die Schönheit sich entfaltet hat.
Den Schädling mochte man einst nicht, nun kommt der Schmetterling ans Licht.
 
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Was lernt, wer Acht gibt, nun daraus?
Manch Schönes sieht erst schrecklich aus.
Wer seine Meinung vorschnell fällt, sieht nur das Schlechte in der Welt.
c:Sean-Andrew Kollak,

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